23. 6. 2018 18:00

Katholische Kirche Spreitenbach

Charles Gounod

height=   Messe brève no. 7 in C

Chor SATB und Orgel

Die Messe brève no. 7 wurde zunächst 1877 in einer Fassung für zwei gleiche Stimmen und Orgel publiziert, bevor sie 1890 mit dem Untertitel "Aux chapelles" in der Bearbeitung für Soli, vierstimmigen gemischten Chor und Orgel erschien. Gounod verzichtet in seiner Messe auf die Vertonung des Credo, das von der Gemeinde selbst vorgetragen werden soll. 

Die für Gounods Deklamationsstil charakteristische Tendenz,  Motivik eng an den Wortrhythmus anzulehnen und dem natürlichen Sprachduktus durch Rezitation auf einer Note zu folgen, ist bereits im Kyrie bezeichnend; das gleiche Verfahren verwendet Gounod auch am Beginn des Gloria.

 

Charles Gounod

ist heute insbesondere als Komponist der Opern Faust (1859) und Roméo et Juliette (1867) sowie der sehr populären, 1859 als Ave Maria bearbeiteten Méditation sur le 1er prélude de piano de J. S. Bach (1852) bekannt. Die Tatsache, dass Gounod vor allem als bedeutender Opernkomponist gilt, wird allerdings seinem umfangreichen, alle Gattungen berücksichtigenden Œuvre nicht gerecht. Den zentralen Schwerpunkt im Schaffen Gounods bildet dabei sein kirchenmusikalisches Werk, dessen Umfang alle anderen französischen Komponisten des 19. Jahrhunderts in den Schatten stellt.

   >> Übungsdateien Einzelstimmen und SATB


30. 9. 2018 10:00

Katholische Kirche Spreitenbach

Wenzel Emanuel Horák

 

Missa Quinta in B

Chor SATB und Orgel

Angelika Diebold
Eva Winkler
Herbert Walde
Hannes Schwarz 

Sopran
Alt
Tenor
Bass 

Damian Elmer
Marie Elmer
Tetyana Wismer
Alexander Wied 

1. Violine
2. Violine
Cello
Orgel

Wilma Neumann

Leitung

Václav Emanuel Horák

besuchte ab 1813 das Gymnasium in Prag und wirkte daneben als Sängerknabe und später als Choralist an der St. Niklas-Kirche in Prager Kleinseite. An der Prager Universität studierte er zuerst Philosophie und später Rechtswissenschaft. Der Wunsch, bei Johann Wenzel Tomaschek eine musikalische Ausbildung zu beginnen, blieb ihm jedoch aus finanziellen Gründen versagt. Erst später wurde er Schüler von Friedrich Dionys Weber und Johann August Wittassek. Um 1830 wurde Horák Organist an der Prager Dreifaltigkeitskirche und kurz darauf auch Lehrer an der Prager Orgelschule. 1833 wurde er Organist an der Teynkirche, 1837 Chordirektor an der Franziskanerkirche Maria Schnee und 1853 Regens chori an der Adalbertskirche. 1859 wurde ihm an der Teynkirche die Leitung der Kirchenmusik übertragen. Er war Ehrenmitglied vieler Vereinigungen und Akademien, so auch des Mozarteums in Salzburg.

 

   >> Übungsdateien Einzelstimmen und SATB